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Umfrage zur Steuerreform 2016: Über 80% vertrauen Politikern NICHT

Die Ergebnisse der Umfrage zur Steuerreform 2016 sind da!

Die Umfrage fand im August und September 2015 unter rund 60.000 Besuchern von BruttoNetto-Rechner.at statt. 500 Personen nahmen an der Umfrage teil (Stichprobe N = 500).

Die Infografik zeigt die Ergebnisse*:

Steuerreform 2016 Infografik

Infografik: Steuerreform 2016 Umfrageergebnisse

*Details und korrekter Wortlaut der Umfrage:

  1. Ab Jänner 2016 gibt es in Österreich eine neue Steuerreform – wussten Sie davon? Ja: 78,9%; Nein: 21,1%
  2. Glauben Sie, dass Sie durch die Steuerreform mehr Netto-Gehalt bekommen? Ja: 47,8%; Nein: 52,2%
  3. Vertrauen Sie den Politikern, die diese Steuerreform umgesetzt haben? Ja: 19,6%; Nein: 80,4%

 

Was bedeutet dieses Ergebnis für die beteiligten Parteien und den Wahlkampf?

Für die Koalitionsparteien, ÖVP und SPÖ, die diese Steuerreform beschlossen haben, kommt dieses Ergebnis gerade vor dem kommenden Wahlkampf zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Die Oppositionsparteien hingegen profitieren sicherlich von dem fehlenden Vertrauen in die Regierung.

Österreich erhält bis 2020 weitere Förderungen der EU

In den letzten zwei Jahren wurde ein sogenanntes Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und Österreich ausverhandelt. Insgesamt steht die Summe von 5,18 Milliarden Euro im Raum. Daran sind allerdings Bedingungen geknüpft. Dabei brachte der Regionalkommissar Hahn das Projekt gerade noch so durch, ehe er in neuen Kommissionen einen anderen Posten einnehmen wird. Die Investitionen dienen vor allem dem Bereich der Nachhaltigkeit, Beschäftigung und Bildung. Wir stellen das Paket kurz und knapp vor. Weiterlesen

Wie sollen die Universitäten in Österreich finanziert werden?

Bildung ist eines der höchsten Güter, die unsere Gesellschaft im Portfolio hat. Doch wird sie auch dementsprechend behandelt? Gerne reden wir darüber, wie gut und leistbar doch die Bildung in unserem Land ist. Doch umsonst ist nicht einmal der Tod. Der Staat hat die Aufgabe die entsprechende Finanzierung auf die Beine zu stellen. Allerdings ist die Entwicklung in den letzten Jahren eher negativ zu beurteilen. Wie ist die aktuelle Lage? Wie sollen die Universitäten in Zukunft finanziert werden?

Sind unsere Verhältnisse wirklich schlecht?

Im Vergleich zu einem Dritte-Welt-Land steht Österreich freilich äußerst gut da, keine Frage. Doch das sollte wohl kaum der Maßstab sein. In Österreich gibt es gleich mehrere Probleme. Eines davon ist, dass Akademiker in der Gesellschaft kein allzu hohes Ansehen genießen, wie Studien immer wieder belegen. Im Nachbarland Deutschland oder auch in der Schweiz ist die Lage dahingehend ein wenig anders. Das soll aber nur eine Randnotiz sein. Problematischer ist das Betreuungsverhältnis. An der Universität Zürich kommen auf einen Professor 49 Studenten, in München sind es 66. Keine idealen Zahlen, doch an der Universität Wien ist ein Professor für 216 Studenten zuständig. Eine prekäre Lage. Weiterlesen