Bewerben im Jahre 2017

Wie präsentiere ich mich schriftlich am besten? Was interessiert meinen künftigen Arbeitgeber? Womit punkte ich bei Unternehmen sicher? Soll ich dick auftragen oder nicht?

Diese Fragen schwirren wohl jedem angehenden Berufseinsteiger durch den Kopf und auch im späteren Leben gilt – ein gut durchdachter Lebenslauf ist die halbe Miete.

Aber wie erstelle ich einen?

Da es eine Vielzahl an möglichen Jobs gibt, variieren auch die Lebensläufe. Die klassische allgemeine Form findet ihr hier:

Lebenslauf

Persönliche Daten

Name                             Max Mustermann
Geburtsdatum             1. Jänner 1980
Geburtsort                   „Ihr Geburtsort“
Staatsbürgerschaft     „Ihr Geburtsland“
Familienstand             „Ihr Familienstand“
Telefon                          xxxx/xx xx xx xx
Email-Adresse            „Ihr Emailadresse“

Studium

xxxx – xxxx                „Ihr Studium und Ihr Abschluss“

Beruflicher Werdegang

xxxx -xxxx                  Ihre berufliche Erfahrung (Job, Praktika, etc…)
xxxx -xxxx
xxxx -xxxx
xxxx -xxxx

Schulbildung

xxxx -xxxx                  Ihre Schulbildung (VS, Gymnasium / HAK / HTL, etc.)

Sprachen

Deutsch                      Muttersprache

Englisch                      Fließend

Spanisch                     Grundkenntnisse

Besondere Kenntnisse

Microsoft Office         sehr gute Kenntnisse

Staplerschein              drei Jahre Erfahrung

etc.

 

Die im Dokument erwähnten Punkte sind bei jeder Bewerbung und jedem Lebenslauf die Mindestanforderung. Etwaige Zusatzkenntnisse (Sprachen, EDV, Führerscheine,..) sind immer ein Pluspunkt und sollten auf jeden Fall angefügt und erwähnt werden.

Was zeichnet einen guten Lebenslauf aus?

In der jeder neuzeitlichen Bewerbung ist der Lebenslauf mittlerweile ein Fixpunkt. Der Lebenslauf ist das Aushängeschild und dient dem Arbeitgeber zur Bewertung, da hier die Stärken dem Empfänger in übersichtlicher Form präsentiert werden. Als Standardvariante hat sich der tabellarische Lebenslauf etabliert, der auf einen Blick persönliche Eckdaten, beruflichen Werdegang sowie absolvierte Aus- und Weiterbildungsaktivtäten darstellt und übersichtlich verfasst werden kann.

Wichtig: Den Empfängern Ihrer Vita sind die Faktoren Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und eine gute Strukturierung des Inhalts extrem wichtig, weil es deren Arbeit massiv erleichtert. Wenn die wesentlichen Informationen auf einen Blick ersichtlich gut strukturiert sind, hat man die besten Chancen, da generell nicht sehr viel Zeit dafür zur Verfügung steht.

Vollständigkeit: Ein Lebenslauf muss komplett sein, also persönliche Daten, beruflicher Werdegang, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen bzw. besondere Kenntnisse und Fähigkeiten enthalten. Lücken sollten bestmöglich begründet oder, wenn nicht wichtig, auch nicht erwähnt werden. Hobbies dienen der Aufwertung, können einem Lebenslauf also noch die gewisse Würze geben.

Was generell im Lebenslauf enthalten sein sollte

Ganz am Anfang stehen die persönlichen Daten wie Vor- und Familienname. Dazu gehören natürlich auch das Geburtsdatum und der Geburtsort. Zusätzlich sollten sie auch die Staatsbürgerschaft eintragen.

Da es Sinn macht seiner Vorbildung gemäß Jobs zu suchen enthält der nächste Punkt die Schulbildung. Generell meint man damit absolvierte Schulen inklusive einem etwaigen Abschluss (Matura o.ä.)

Einen eigenen Punkt stellen die Hochschulen dar. Da sie spezifischer als zum Beispiel eine AHS sind, sollten absolvierte Fächer, Universität, Thema der Abschlussarbeit und Abschlussprüfung (inkl. Ortsangaben, Dauer) einzeln aufgelistet sein. Bonuspunkte sind absolvierte Auslandssemester.

Trotz Studiums wird die Jobsuche durch Berufserfahrung erleichtert. Sollten Sie also bereits eine Berufsausbildung haben, listen Sie Art der Ausbildung, Ausbildungsbetrieb und Abschluss auf. Die weiteren beruflichen Stationen, so es sie gibt, erschienen dann im beruflichen Werdegang. Hier kommen die Positionsangaben, die, Arbeitgeber, die Arbeitsorte sowie die Art und Dauer der Tätigkeiten.

Gern gesehen und darum auf jeden fall erwähnenswert sind berufliche Weiterbildungsaktivitäten. Dazu zählen Workshops, Seminare etc.

Bei den außerberuflichen Aus- und Weiterbildungen müssen Sie selektiv vorgehen. Für den möglichen neuen Arbeitgeber sind nicht alle privaten Ausbildungen interessant. Nur jene die passend Ihren Lebenslauf gut abrunden, sollte man betonen.

Gern vergessen, aber sehr wichtig sind besondere Kenntnisse, etwa in der EDV, Sprachen oder verschiedene Führerscheine (A, C, F,…. etc.)

Zwecks dem abrundenden Gesamtbild sind auch Hobbys und Interessen von Bedeutung.

Bezüglich dem Punkt „Formales“ sind bei einem sauberen Lebenslauf Ort, Datum, Unterschrift nicht zu vergessen. Viele Arbeitgeber legen auf eine Original-Unterschrift unter dem Dokument wert. Trotzdem herrscht hier eher Uneinigkeit. War sie beim Lebenslauf auf Papier noch Standard, so ist diese bei E-Mail-Bewerbungen nicht möglich und wird oftmals weggelassen.
Tipp: eine eingescannte Originalunterschrift unter das Dokument zu setzen!!!

Webseiten, die Lebensläufe anbieten:

Quellen

  • http://bewerbung.careesma.at/lebenslauf-vorlage/
  • http://www.karriere.at/c/lebenslauf
  • https://lebenslauf.com/
  • http://www.ams.at/lebenslauf-muster