Das perfekte Bewerbungsschreiben steht ganz oben auf Ihrer Agenda, denn eines ist klar: Dieses Schriftstück stellt den viel zitierten ersten Eindruck dar, den Sie auf Ihren potenziellen nächsten Arbeitgeber machen.

Wir verraten Ihnen, worauf es tatsächlich ankommt beim Bewerbungsschreiben, wie Sie sich in diesem Rahmen optimal präsentieren oder – kurz gesagt – wie Ihre Bewerbung zum vollen Erfolg wird.

Wollen Sie sich diesmal richtig bewerben, um nicht wieder mit Ihrer Bewerbung abgelehnt zu werden?

Beispiel für ein Bewerbungsschreiben

Gleich vorab ein Beispiel für ein Bewerbungsschreiben, dass Sie beliebig für jeden Beruf anwenden können, wenn Sie es entsprechend ausbauen:

Ihr Name

Ihre Adresse | Ihre Telefonnummer | Ihre Emailadresse

[Datum]
Name des Ansprechpartners
Titel des Ansprechpartners
Hier Firma einfügen
Position des Ansprechpartners

Sehr geehrte(r) „Name und Titel des Ansprechpartners“

Ich habe die Annonce vom „Datum“ in der Tageszeitung gelesen und bewerbe mich hiermit für die freie Stelle als „Beruf einfügen“ in Ihrem Unternehmen. Nach meiner „höchste abgeschlossene Ausbildung einfügen“ im Jahre „Zahl“ habe ich „Anzahl der Dienstjahre“ bei der Firma „Firma einfügen“ gearbeitet und konnte viel Erfahrung im Bereich „Bereich einfügen“ sammeln. Schließlich wechselte ich „Jahr“ zu der Firma „Firma einfügen“ und übernahm dort auch leitende Funktionen. Da ich auf der Suche nach neuen Herausforderungen bin und mich Ihr Unternehmen sofort angesprochen hat, würde ich mich über ein persönliches Gespräch sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Name

Anlagen:

  • Lebenslauf
  • Abschlusszeugnis
  • sonstige Befähigungen

Hier finden Sie auch noch weitere Beispiele für Floristen und Verkäufer, um sich optimal zu platzieren:
 

Das ist beim Bewerbungsschreiben wesentlich

„Worum geht es eigentlich?“ Diese erste Frage, die Sie sich stellen sollten, scheint auf den ersten Blick einfach zu beantworten zu sein. Allerdings hilft die sorgfältige Beantwortung dabei, einen roten Faden in Ihre gesamten Bewerbungsunterlagen zu bringen. Das betrifft neben dem eigentlichen Bewerbungsschreiben also auch Ihren Lebenslauf, Schul- sowie Arbeitszeugnisse, Bestätigungen von weiterführenden Bildungseinrichtungen und gegebenenfalls schriftliche Arbeitsproben, die angefügt werden sollten um Ihren neuen Arbeitgeber von Ihnen zu überzeugen.

Zum anderen erhalten Sie dadurch eine Struktur, welche Themen Sie beim Verfassen des Bewerbungsschreibens anschneiden möchten – und auf welche Bereiche Ihres persönlichen Werdeganges Sie nicht näher eingehen werden. Im Allgemeinen lautet die Antwort folgendermaßen: „Es geht um meinen neuen Job und dafür muss ich meine Qualifikationen und Eigenschaften bestmöglich darbieten.“. Daraus ergibt sich, dass sich Ihr Bewerbungsschreiben sowohl formal als auch stilistisch und inhaltlich an den entsprechenden Gegebenheiten der Branche orientiert, in der Sie künftig arbeiten möchten.

Demnach können Sie diesbezüglich in einem kreativen Umfeld freier agieren, als wenn Sie sich etwa in einer Anwaltskanzlei bewerben. In beiden Fällen geht es allerdings darum, aus der großen Masse an Bewerbungen, die ein Unternehmen erhält, positiv herauszustechen.

Die besten Tipps für das Bewerbungsschreiben

  • Pointiertes Anführen der Punkte, die Sie für den ausgeschriebenen Job qualifizieren.
  • Der Verzicht auf weitschweifende Erklärungen oder Berufliches, das inhaltlich nichts mit der gesuchten Position zu tun hat.
  • Seriosität in der Formulierung, die auf Ihr positives professionelles Auftreten schließen lässt.
  • Das Vermeiden von Rechtschreib-, Grammatik- sowie formalen Fehlern, was Ihre Gewissenhaftigkeit versinnbildlicht.

Das Bewerbungsschreiben ist mehr als nur eine Formalität

Damit Ihr Bewerbungsschreiben nicht bereits bei der ersten Durchsicht aussortiert wird, sollten selbstverständlich auch die formalen Angaben, die Bestandteil eines jeden Bewerbungsschreibens sind, den üblichen Standards entsprechen:

  • Zu Beginn geben Sie auf dem Blatt Ihre Daten bekannt. Dieser Block besteht aus Ihrem Namen inklusive Titel, sofern vorhanden. Es folgt Ihre Adresse, die Telefonnummer sowie abschließend Ihre E-Mail-Adresse.
  • Analog dazu folgen nach einer Leerzeile die Kontaktdaten des Unternehmens.
  • Geben Sie danach den Ort und das Datum Ihres Schreibens an.
  • Anschließend formulieren Sie den Betreff, also Ihr Anliegen, um sich zu bewerben.
  • Die Anrede wird – sofern Ihr Ansprechpartner namentlich bekannt ist – entweder in personalisierter Form gegeben (beispielsweise „Sehr geehrter Herr Mair“) oder allgemein formuliert („Sehr geehrte Damen und Herren“). Akademische Titel werden im österreichischen Sprachraum immer noch verwendet. Sollten Sie also wissen, dass Ihr Ansprechpartner ein Akademiker ist, verwenden Sie bei der Ansprache seine Titel auch.
  • Im Textblock legen Sie als erstes dar, wo und/oder wie Sie von dem Stellengesuch erfahren haben. Danach geben Sie Auskunft über Ihre Motivation, sich zu bewerben und klären Ihren künftigen Arbeitgeber über Ihre Qualifikationen auf. Nehmen Sie dabei Bezug auf die in der Annonce geforderten Eigenschaften!
  • Den Abschluss stellt die Feststellung dar, dass Sie sich auf ein persönliches Gespräch freuen. Ihre Unterschrift sowie ein Verweis auf die Anlagen (Lebenslauf, Zeugnisse etc.) beschließt ein korrektes Bewerbungsschreiben.

Tipp: Formulieren Sie selbstbewusst, aber immer wahrheitsgemäß!

Dazu erschwindelte Fähigkeiten, die angefügt werden nur weil sie gut klingen, können bei einem Bewerbungsgespräch sehr schnell den Ausschlag geben, dass Sie den Job nicht bekommen, wenn Sie davon in Wirklichkeit gar keine Ahnung haben. Sie ersparen sich außerdem eine Peinlichkeit der Extraklasse.

Weitere Informationen und Quellen: