Alexander Van der Bellen ist neuer Bundespräsident

Die Wahl zum Bundespräsidenten 2016 hat Österreich gespalten. Die Mitte ist im ersten Durchgang der Wahl gestorben und die Bürger mussten zwischen einem Linken und einem Rechten entscheiden. Gab man seine Stimme ab, musste man sich zwischen Blau und Grün, zwei Extremen der österreichischen politischen Landschaft entscheiden. Van der Bellen sieht in dieser sehr schwierigen […]

Die Registrierkassenpflicht: Welche Registrierkasse kaufen?

In Österreich wurde für die Steuerreform des Jahres 2015/2016 die Registrierkassenpflicht beschlossen.

Gültigkeit hat die Registrierkassenpflicht in Österreich für sämtliche Unternehmen, die über einen Umsatz von mehr als 15.000 Euro im Jahr verfügen und mehr als 7.500 Euro an Barumsätzen haben. Zu Letzteren zählen auch Gutscheine, Kredit- und Bankkarten.

Registrierkassen Shop

Allgemeines zur Registrierkassenpflicht

Mit der Einführung der Registrierkassenpflicht in Österreich soll dem Steuerbetrug bei der Unternehmenssteuer entgegengewirkt werden. Neben der Verhinderung von Manipulationen am Umsatz sollen die Belege zeitgleich zur Erleichterung des Nachweises von Steuern beitragen.

Durch diese Einführung sollen insbesondere Unternehmen, die sehr viele barzahlende Kunden haben, besser kontrolliert werden können. Unternehmen hingegen, die kaum Kunden haben, welche ihre Dienstleistungen oder Waren in bar bezahlen oder die relativ klein sind, benötigen keine Registrierkassa.

Einführung in zwei Stufen

Die Einführung der neuen Registrierkassenpflicht erfolgt in Österreich in zwei Stufen. Zum 01. Januar 2016 werden die Belegpflicht sowie die elektronische Aufzeichnung eingeführt. Ab dem 01. Januar 2017 macht sich dann eine technische Sicherheitseinrichtung erforderlich.

Die Belegpflicht

Mit Datum vom 01. Januar 2016 ist jeder Betrieb – selbst wenn er sich unterhalb der vorgeschriebenen Umsatzgrenze befindet – verpflichtet, für Barzahlungen Belege zu erstellen. Dieser Beleg ist dem Käufer zu übergeben. Der Kunde hingegen hat die Pflicht, diesen anzunehmen und für etwaige Kontrollen außerhalb des Geschäfts bei sich zu tragen.

Beinhalten muss ein solcher Beleg nachfolgende Daten:

  • Name des Leistungsträgers
  • Fortlaufende Nummer
  • Datum der Ausstellung des Belegs
  • Bezeichnung und Anzahl der Ware oder der Dienstleistung
  • Summe der Barzahlung

Findet die technische Sicherheitseinrichtung Verwendung, müssen zudem das Datum der Ausstellung

  • der Betrag der Barzahlung – getrennt nach Steuersätzen
  • der maschinenlesbare Code, beispielsweise QR-Code
  • die Uhrzeit der Ausstellung
  • die Kassenidentifikationsnummer

auf dem Beleg vermerkt werden. Der Unternehmer ist verpflichtet, von diesem Beleg eine Kopie anzufertigen, respektive diesen elektronisch abzuspeichern sowie diesen für sieben Jahren aufzubewahren.

Als Ausnahmen von dieser Pflicht existieren einzig bestimmte Automaten, die sogenannte Kalte-Händeregelung, Feuerwehrfeste und ähnliche Gegebenheiten.

Signaturerstellung

Ab dem 01. Januar 2017 ist die Kasse ergänzend verpflichtet eine technische Sicherheitseinrichtung nach § 131b (2) einzurichten, damit keine nachträglichen Manipulationen möglich sind. Diese Sicherheitseinrichtung setzt sich aus einer Verkettung von Barumsätzen mittels einer elektronischen Signatur der Signaturerstellungseinheit zusammen.

Einzuhalten hierbei sind die folgenden Punkte:

  • die Kassenidentifikationsnummer
  • die Schnittstelle zur Sicherheitseinrichtung mit der Signaturerstellungseinheit sowie
  • der Verschlüsselungsalgorithmus

Hier muss jedes Unternehmen im Besitz eines gültigen Zertifikats sein.

Datenübertragung und Kontrolle bei der Registerkasse

Die Kontrolle seitens des Finanzamtes wird allem Anschein nach durch Insika-Meldungen passieren. Dies ist eine abgesicherte Verbindung, welche auf automatisierter Basis Transaktionsdetails über einen Smartcard-Schlüssel weitergibt. Derjenige, der die Prüfung vornimmt, kann anhand eines Codes überprüfen, ob es sich um einen echten und vollständigen Beleg handelt.

Entwickelt wurde der Insika-Standard in Deutschland. Es machen sich angepasste Kassensysteme erforderlich, die über Smartcard-Reader verfügen. Unternehmen stehen in der Pflicht die Belege per Registrierkasse anzubieten. Der Kunde selbst ist nicht verpflichtet, diese mitzunehmen.

Förderungen durch den Staat

Da für die Neuanschaffung der Registrierkassen in Österreich mit erheblichen Kosten für Unternehmen zu rechnen ist, wird diese durch den mit einem finanziellen Zuschuss von bis zu 200 Euro gefördert. Wer jedoch über ein bereits bestehendes System verfügt, welches an die Neuregelung angepasst werden muss, erhält keinen Zuschuss. Im Klartext bedeutet dies, dass jene Unternehmen, die bereits eine Kasse besitzen und diese um die Smartcards erweitern müssen, einige hunderte Euros dazu zahlen müssen, damit sie den aktuellen per Gesetz geregelten Pflichten nachkommen können.

Alle KMU, die erst ab sofort von der Registrierkassenpflicht in Österreich betroffen sind, können für die Neuanschaffung von mehreren hundert bis tausend Euro einen Zuschuss vom Staat erhalten. Empfehlenswert sind Web-Kassen-Systeme, die auch in Deutschland Insika-tauglich sind. Diese sind günstiger und tragen maßgeblich zur Erleichterung des Einstiegs bei.

Insgesamt kostet es die Unternehmen, auch wenn sie den Zuschuss des Staates nutzen können, einen nicht unerheblichen Betrag, um auf die neuen Kassen aufzurüsten.

Ausnahmeregelung für die Registrierungspflicht

Von der umgehenden Registrierungspflicht ausgenommen sind mobile Dienste. Dies können zum Beispiel Hausbesuche seitens eines Friseurs oder ähnliche Angebote sein. Für diese Dienstleistungen wird vor Ort keine Registrierkasse benötigt. Jedoch ist jener Dienstleister in der Pflicht, unmittelbar nach seiner Rückkehr in das Unternehmen den Umsatz an der heimischen Kassa einzugeben.

Höhere Grenze für die Registrierkassenpflicht

Geschäfte, die ihren Standort an öffentlichen Orten haben, besitzen eine höhere Grenze für die Pflicht der Führung von Registrierkassen. Sie benötigen diese erst ab einem Umsatz von 30.000 Euro direkt vor Ort. Steht also zum Beispiel eine Maronibrater oder Fiaker an einem öffentlichen Ort, ist er berechtigt auf eine Registrierkassa zu verzichten, sofern er einen Jahresumsatz von bis zu 30.000 Euro erzielt. Wird dieses Limit überschritten, haben die gleichen Regeln Gültigkeit wie für die nicht öffentlichen Grundstücke.

Vereine feiern Feste – wie sieht hier die Regelung aus?

Organisiert ein Verein eine Veranstaltung, die in der Hauptsache von dessen Mitgliedern selbst getragen wird, werden sie als kleines Unternehmen unterhalb der Grenze behandelt. Für die Finanzen sind die Vereine in diesem Fall dann nicht verpflichtet, eine Registrierkasse zu führen. Hier reichen ein Kassabuch und ein Kassasturz völlig aus. Größere Festlichkeiten von Vereinen, bei denen Personal zum Einsatz kommt, fallen hingegen unter die normale Registrierkassenpflicht und eine Registerkasse muss verpflichtend zum Einsatz kommen.

Eine genauere Definierung der Grenzen ist hier bislang noch nicht vorgenommen worden. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass eine genaue Regelung erfolgen wird. Da kleinere Vereine im Großen und Ganzen meistens von der Umsatzsteuer befreit und der Gemeinnützigkeit dienen, trägt nicht zur Vereinfachung der Sache bei. Die Gastronomie will auf jeden Fall derartige Vorteile von vereinsmäßigen Mitbewerbern nicht akzeptieren.

Der aktuelle Stand der Registrierkassenpflicht in Österreich

Vorgesehen ist die Einführung der Registrierkassenpflicht in Österreich für den 01. Januar 2016. Sofern eine technische Umsetzung staatlicherseits bis zum Januar nicht möglich sein sollte, muss mit einer späteren Einführung dieser Verpflichtung gerechnet werden.

Allerdings ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass die Ausschreibung relativ zeitnah erfolgen wird. Ein System, welches große Ähnlichkeiten mit dem Insika-System aufweist, wird mit Jahreswechsel zur Verfügung stehen.

Hier ist zu überlegen, ob man als Unternehmen die Anschaffung der Registerkasse nicht noch ins alte Geschäftsjahr (2015) zieht, um von Abschreibungen oder Leasingsonderzahlungen zu profitieren.

Quellen und weitere Informationen:

Vorarlberg Wahlen – mögliche Koalitionen

Vorarlberg hat gewählt. Im Vorfeld gab es durchaus wilde Spekulationen über den Ausgang. Das Ergebnis hat zwar Überraschungen zu bieten, welche jedoch allesamt absehbar waren. Interessant wird nun eher, was im Ländle passiert. Welche Koalitionen sind möglich? Wer wird mit wem verhandeln? Wir geben einen kurzen Überblick. Weiterlesen

Europäische Zentralbank EZB – senkt den Leitzins

EZB senkt den Leitzins nochmals – Was bedeutet dies für den Steuerzahler?

Die Europäische Zentralbank um Chef Mario Draghi sorgte am Donnerstag, den 04.09.2014, für einen Paukenschlag. Zur Überraschung vieler wurde der Leitzins erneut abgesenkt, nämlich auf 0,05 Prozent. Bereits im Juni wurde dieser auf 0,15 Prozent herabgesetzt. Hintergrund ist der, dass die Wirtschaft weiter angekurbelt werden soll. Die Programme der letzten Jahre zeigen, zumindest wenn die EU gesamtheitlich betrachtet wird, noch keine spürbare Wirkung. Mit einer mutigen und kreativen Lösung soll nun Schwung in die Finanzmärkte gebracht werden.

Warum wird der Leitzins nochmals abgesenkt?

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Rücktritt: Michael Spindelegger tritt zurück

Michael Spindelegger, Finanzminister, ÖVP Parteichef und Vizekanzler, tritt heute von allen seinen Ämtern zurück.

Neuigkeiten aus der Sondersendung in ORF2:

  • Um 8:20 wurde zur Pressekonferenz geladen. Zuvor gab es keine Informationen.
  • Kurz vor 9:00 kam die erste offizielle Bestätigung, dass es einen Rücktritt von Spindelegger geben wird.
  • Er ist nun definitv aus allen 3 Funktionen zurückgetreten.
  • Wegen der Steuerreform hat er viel parteiinterne Kritik einstecken müssen.
  • In der Pressekonferenz geht er kurz auf seinen Weg bei der ÖVP und im Finanzministerium ein und verabschiedet sich dann.

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Inzwischen ist es offiziell – auch die ÖVP selbst bestätigt: Spindelegger ist zurückgetreten:

spindelegger zurückgetreten rücktritt

Artikel von „diepresse.com„:

„Der VP-Vizekanzler hat kurzfristig eine Pressekonferenz einberufen. ÖVP-interne Kritik am Parteiobmann wurde in den vergangenen Wochen immer schärfer.

  (DiePresse.com)

VP-Chef Michael Spindelegger tritt heute zurück. Das wurde der „Presse“ aus Regierungskreisen bestätigt. Der Vizekanzler hat für 9.00 kurzfristig eine Pressekonferenz einberufen. Dabei wird er seinen Rückzug als Parteiobmann, Vizekanzler und Finanzminister bekanntgeben.

Warum tritt Spindelegger zurück?

Spindelegger ist schon länger unter Druck, nicht nur Partei-Extern sondern auch parteinintern.

  • Die Volkspartei hat viele Parteimitglieder die „moderner“ denken als Michael Spindelegger
  • Die Volkspartei fällt kürzlich unter 20%
  • Landeshauptmann Pühringer spricht von einer dramatischen Situation
  • Platter indirekt Kritik an Spindelegger
  • Tiroler AK Chef (VP) hofft auf einen Rücktritt

Aktuell noch keine Reaktionen vom Wirtschaftsbund – diese hat an Spindelegger selten ein gutes Haar gelassen.

Mögliche Nachfolge für Spindelegger:

  • Reinhold Mitterlehner – Wirtschaftsminister
  • Dr. Wilfried Haslauer
  • Sebastian Kurz

 

Quellen und weitere Informationen:

Pensionskonto: Gibt es Bewegung bei den Pensionskassen?

Reformen in unterschiedlichen Bereichen werden von der Politik gerne angekündigt, doch die Umsetzung ist wieder ein anderer Sachverhalt. Man könne es schließlich nicht allen rechtmachen, weshalb halbherzige Lösungen angestrebt werden, die kaum einem etwas nützen, jedoch auch keine großen Unruhen hervorrufen. Ganz nach dem Motto: Es dürfen keine Wählerstimmen verloren gehen. Zum wiederholten Male ist das Pensionskonto wieder ein Thema geworden. Laut Andreas Zakostelsky, Obmann im Fachverband der Pensionskassen, ist die Zeit der „Reförmchen“ vorbei.

Was ist das Pensionskonto?

Das Pensionskonto soll im Endeffekt darüber Auskunft erteilen, wie viel Pension der jeweilige Verbraucher einmal erhalten wird. Seit diesem Jahr kann jeder Österreicher einsehen, was in der Rente zu erwarten ist. Das soll für Transparenz sorgen. Dafür ist es jedoch notwendig, dass der Fragebogen der Pensionsversicherungsanstalt ausgefüllt wird. Ist dies vorgenommen worden, so kann jährlich Auskunft über die Höhe der Pension gegeben werden. Und das auf den Euro genau. Folgendes kann in Erfahrung gebracht werden:

  • Wie viel als Kontoerstgutschrift bisher die Berechnungsgrundlange für das Pensionskonto war
  • Wie viel Rente zu erwarten ist, wenn keine weiteren Rentenansprüche erworben werden.
  • Wie viel Rente zu erwarten ist, wenn weitere Rentenansprüche erworben werden (erst ab2015 möglich).

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Erhöhung der Sektsteuer – Auswirkungen inzwischen spürbar

Wir leben in einer Spaßgesellschaft! Leben wir tatsächlich in einer Spaßgesellschaft? Immerhin ist der Begriff häufig zu vernehmen. Gerne verweisen Politiker und Wirtschaftsgrößen des Landes darauf, dass das Freizeitangebot so breit gestreut wie nie ist. Doch Vergnügen ist nicht immer kostenlos. Dinge, die uns besonderen Spaß bereiten, wie etwa Autos, Technik, Zigaretten und Alkohol, werden freilich besteuert. Gerne macht der Staat an dieser Stelle die Hände auf und lässt uns den Spaß mit Abgaben bezahlen. Das Jahr 2014 steht dabei ganz im Zeichen der Sektsteuer bzw. Schaumweinsteuer.

Was hat sich geändert?

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Kinderbetreuungsgeld soll gekürzt werden

Für viele junge Menschen ist es heutzutage nicht mehr sonderlich erstrebenswert eine Familie zu gründen. Das Problem fängt oftmals schon bei der Partnersuche an. Der vollgepackte Alltag erlaubt es kaum einen Partner kennenlernen. Alternativen bietet das Internet. Für einen Kinderboom ist trotzdem nicht gesorgt, im Gegenteil. Jahr für Jahr kommen immer weniger Kinder zur Welt. Gäbe es keine Zuwanderung, so würden die Österreicher sukzessive aussterben. Wichtig ist es deshalb, dass der Staat Anreize setzt, wie etwa mit dem Kinderbetreuungsgeld.

Wie viel Kinderbetreuungsgeld wird ausgeschüttet?

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Europawahl 2014 Wahlergebnisse

Europawahl 2014 Hochrechnungen Wahlergebnisse

Ein Pflicht-Termin für die österreichischen Wähler: Die Europawahl 2014 fand am Sonntag, 25. Mai, statt. Wir haben im September / Oktober 2013 ausführlich über die Nationalratswahlen berichtet. Auch heuer bieten wir hier umfangreiche Informationen über die Europawahl und werden die Hochrechnungen und Wahlergebnisse der Europawahl 2014 speziell für Österreich hier regelmäßig aktualisieren.

Europawahl 2014 Wahlergebnisse für ganz Österreich

*Update am 25.05.2014 um 22:00* Das Wahlergebnis der EU Wahl 2014

Das vorläufige Wahlergebnis der Europawahl 2014 in Österreich inkl Wahlkartenprognose aber exkl Wahlkarten sieht wie folgt aus: ÖVP ist die stimmenstärkste Partei mit 27,3% und 5 Mandaten, gefolgt von SPÖ mit 23,8% und ebenfalls 5 Mandaten, FPÖ mit 19,5% und 4 Mandate, Grüne 15,1% / 3 Mandate, NEOS 7,9% und 1 Mandat. Alle anderen Parteien kommen in Summe auf 6,4% und erhalten kein Mandat.

Wahlergebnisse Europawahl EU Wahl 2014 Österreich

Quelle: http://news.orf.at/wahl14/

Hier die Detailergebnisse der Bundesländer:

*Update am 25.05.2014 um 17:00* Die ersten Hochrechnungen für Österreich sind da!

Etwa die Hälfte aller Stimmen in Österreich sind bereits ausgezählt. Die ÖVP kommt auf 27,1%, SPÖ 23,8%, FPÖ 20,1%, Grüne 14,6%, NEOS 8,3% und Sonstige 6,1%. Auf orf.at bekommt man hier auch gleich einen Einblick in die Mandate. ÖVP bekommen 5 Mandate, SPÖ 5 Mandate, FPÖ 4 Mandate, Grüne 3 Mandate und NEOS 1 Mandat.

Erste Hochrechnungen EU Wahl Europawahl 2014

Quelle: http://news.orf.at/wahl14/

*Update am 25.05.2014 um 16:30* Tag der EU Wahl – Die Europawahl 2014 geht in Österreich zu Ende. Die letzten Stimmen werden gerade abgegeben. Bis 17:00 darf gewählt werden und ab 17:00 wird es erste Hochrechnungen in Österreich geben. Wir berichten hier LIVE. Ab 16:45 startet im ORF die Sondersendung mit Berichterstattungen zu den Ergebnissen. Viele Österreicher und auch die Spitzenkandidaten Freund, Karas, Vilismky, Lunacek, Werthmann, Mlinar und Ehrenhauser wurden unter Pressebegleitung zur Wahlurne begleitet.

*Update am 25.05.2014 um 16:00* Die EU Wahl ist in den Niederlanden, Großbritannien, Irland, Tschechien, Lettland, Malta und Slowakei schon zu Ende. In diesen Ländern wurde schon von Donnerstag bis Samstag gewählt. Heute folgen Österreich, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien, Ungarn, Zypern

*Update am 22.05.2014* Der EU Wahlkampf geht zu Ende

Hier zwei spannende Beiträge zur Europawahl aus der ZIB 2, moderiert von Armin Wolf. Speziell geht is über ÖVP Kandidat Othmar Karas und das Gesicht der SPÖ im Wahlkampf, Eugen Freund. Hier die beiden Videos:
Quelle

ÖVP-Spitzenkandidat Othmar Karas ist Politiker, seit er vor 40 Jahren Chef der Jungen ÖVP war, seit 1999 sitzt er im EU-Parlament. SPÖ-Frontmann ist ORF-Pensionist Eugen Freund, dessen Frontenwechsel von zahlreichen Fettnäpfchen begleitet war. Beide halten Distanz zu ihren Parteien.

ÖVP-Kandidat Karas wirft SPÖ-Frontmann Freund vor, noch immer nicht zu wissen, wie das Europaparlament funktioniere und will nicht sagen, ob er das Amt des EU-Kommissars anstrebt. SPÖ-Kandidat Freund kann keine Punkte nennen, worin sich die SPÖ von den Grünen unterscheidet. Einig sind sich beide, dass entweder Schulz oder Juncker neuer Kommissionspräsident werden wird.

Eugen Freund wirkt unvorbereitet und kann mit den Fragen von Armin Wolf kaum umgehen, Othmar Karas nutzt die Chancen und kontert gezielt auf die Schwächen von Freund. Gewinner des Duells ist aus unserer Sicht dennoch: Armin Wolf.

Was ist die Europawahl?

Bei der Europawahl 2014 wird das Parlament unseres europäischen Staatenbundes gewählt. Es nimmt im politischen Leben Europas eine wichtige Rolle ein: so verabschiedet es Gesetze, diskutiert den Haushaltsplan und kontrolliert andere EU-Organe. Die 766 gewählten Mitglieder arbeiten dabei eng mit dem Europa-Rat zusammen.

Parteien & Spitzenkandidaten für die Europawahl aus Österreich

Der Wähler kann seine Stimme verschiedenen angetretenen Parteien geben, die wiederum durch einen Spitzenkandidaten vertreten sind. So tritt für die SPÖ Eugen Freund an, ehemaliger ORF-Korrespondent, für die ÖVP Othmar Karas, derzeitiger Vize-Präsident des EU-Parlaments. Die FPÖ vertritt der Generalsekretär und NR-Abgeordnete seiner Partei Harald Vilimsky, die Grünen die EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek. Für die Neos kandidiert Angelika Minar, derzeit Mitglied im Nationalrat, für die Rekos Ewald Stadler, EU-Abgeordneter. Europa-anders wird vertreten durch Martin Ehrenhauser, EU-Abgeordneter, die BZÖ durch Angelika Werthmann, ebenfalls EU-Abgeordnete. Weiterlesen

Einstiegsgehälter für Akademiker & Absolventen – Brutto & Netto

In Österreich gibt es etwa  650.000 Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen (Statistik Austria). Jährlich stehen viele Studentinnen und Studenten vor der Frage:“Welches Einstiegsgehalt bekommt man als Akademiker“ oder „Wieviel Gehalt kann ich als Einstiegsgehalt verlangen?„. Gehaltsangaben in Stellenanzeigen werden üblicherweise monatlich oder jährlich in Brutto angegeben. Ein klassisches Angebot in einer Jobbeschreibung kann z.B. folgendermaßen aussehen: „Jahresbruttogehalt von € 33.600,- mit Bereitschaft zur Überzahlung je nach Qualifikation und Berufserfahrung“. Am Ende des Monats wird jedoch nicht der Bruttogehalt auf das Konto überwiesen, sondern nur das Nettogehalt, nach Abzug der Steuern und Versicherungen. Mit dem Brutto Netto Rechner ist es allerdings sehr einfach, das jährliche Bruttogehalt in ein monatliches Netto umzurechnen, um zu sehen, was denn tatsächlich am Konto landet. Die 33.600€ Brutto wären demnach 1617,90€ monatlich (ohne Kindergeld oder Pendlerpauschale). Zusätzlich erhält man 1908,10 als€ Urlaubsgeld / 13. Gehalt und 1870,90€  als 14. Bezug / Weihnachtsgeld. Dies ergibt ein Gesamtnetto von etwa 23.200€ pro Jahr:

akademiker einstiegsgehalt brutto netto rechner

akademiker einstiegsgehalt von www.bruttonetto-rechner.at

Was sind übliche Einstiegsgehälter?

Das Einstiegsgehalt von Akademikern hängt sehr stark von der Branche ab. Bekannt für besonders hohe Einstiegsgehälter für Absolventinnen und Absolventen ist in Österreich die Hofer KG. Dort bekommt man im ersten Jahr als Trainee 4429 Euro Brutto pro Monat (~2570€ Netto + ~3500€ Urlaubs & Weihnachtsgeld). Im zweiten Jahr 5561 Euro und ab dem dritten Jahr 7285 Euro (~4081Netto + ~5700€ 13. Gehalt und ~6500€ 14. Gehalt) (Quelle: format.at). Die Arbeit bei Hofer hat sicher seine Vorteile und Nachteile, wie in jedem anderen Unternehmen auch. Fakt ist allerdings, dass diese Gehälter weit über den branchenüblichen Einstiegsgehältern liegen.

Einen kurzen Überblick über Einstiegsgehälter findet man auf dieser Tabelle:

Einen detailierteren Einblick in die Gehälter gibt diese Liste von format.at:

Bei den Gehaltsverhandlungen mit dem künftigen Arbeitsgeber sollte man unbedingt darauf achten, sich selbst gut einzuschätzen. Dabei ist es wichtig, nicht zu niedrige, aber auch nicht utopische Gehaltsvorstellungen zu äußern. Grundsätzlich sollte man lieber höher ansetzen und dann gut verhandeln. Die obige Tabelle gibt hier schon einen kleinen EInblick in mögliche Gehälter.

Hier noch ein Auszug von studium.at: AkademikerInnen – Einstiegsgehälter Bruttoverdienst pro Monat:



  • AbsolventInnen Technik: 2.071–2.514 €
  • AbsolventInnen Wirtschaft: € 1.914–2.335 €
  • AbsolventInnen Jus: 1.807–2.192 €
  • AbsolventInnen Sozialwissenschaft: 1.442–1.842 €

Quellen und weitere Informationen: