Jede Arbeit ist ehrenhaft und besser als zu Faulenzen. Das gilt selbstverständlich auch für geringfügige Arbeit. Derzeit ist die Geringfügigkeitsgrenze (2017) bei 425,70 Euro pro Monat oder 31,92 Euro pro Tag. Bei diesem geringen Einkommen sind nicht alle Anschaffungen wirklich leistbar, aber eine Finanzierung kann vieles möglich machen.

Notiz: Auch geringfügig Beschäftigte sollten über eine freiwillige Krankenversicherung nachdenken, die bereits für einen geringen Monatsbetrag für gesundheitliche Notfälle vorsorgt.

Was kosten Anschaffungen für Geringverdiener?

In der folgenden Tabelle finden sich keine Summen, sondern verschiedene Ausgaben während einer geringfügigen Beschäftigung in unterschiedlichen Preiskategorien.

Kosten Günstig Durchschnitt Hochwertig / Teuer
Umzug 190 Euro 530 Euro 1.160 Euro
Herd (inkl. Backofen) 250 Euro 550 Euro 1.500 Euro
Kühlschrank 150 Euro 350 Euro 1.000 Euro
Fernseher 130 Euro 400 Euro 3.000 Euro
Arbeitscomputer 399 Euro 1.125 Euro 6.940 Euro
Samsung Smartphone 150 Euro 400 Euro 850 Euro
1 Tattoositzung 250 Euro 360 Euro 610 Euro
Miete pro Monat 450 Euro 900 Euro 1.800 Euro
Waschmaschine 200 Euro 300 Euro 1.200 Euro
Geburtsvorbereitungskurs 100 Euro 120 Euro 150 Euro
Schwangerschaftsgymnastik 7 Euro / h 10 Euro / h 15 Euro / h

Aus verschiedenen Gründen wird nur einer geringfügigen Beschäftigung nachgegangen. Doch unabhängig von diesen Motiven ergibt sich ein bestimmter Bedarf in jedem Haushalt. Dazu können technische Geräte zählen, aber auch bestimmte Vorbereitungskurse in der Schwangerschaft, die nur wegen der geringfügigen Beschäftigung nicht geschwänzt werden dürfen.

Ein Kredit für Kleinverdiener

Personen in geringfügiger Beschäftigung und mit kleinem Verdienst trauen sich oft gar nicht ein Darlehen zu beantragen. Aber es gibt durchaus viele Finanzierungen für diese Bevölkerungsgruppe und ein großer Anteil davon punktet auch noch mit geringen Zinsen.