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HC Strache verdient über 200.000€ im Jahr

Gehalt eines Klubobmanns laut Brutto Netto Rechner

So viel verdient HC Strache

Heinz-Christian Strache ist seit Oktober 2006 Klubobmann des Freiheitlichen Parlamentsklubs. Laut Wikipedia verdienen alle Klubobmänner (und Frauen) im Nationalrat 14.766,70€ Brutto pro Monat. Bei 14 Gehältern kommt man damit auf 206.733,80€ Brutto pro Jahr. Monatlich gibt das laut dem Brutto Netto Rechner ein Nettogehalt von 7994,37€. Gemeinsam mit Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld erhält er somit 10x im Jahr die 7994,37€, für den Urlaub 1x 20348,05€ und zu Weihnachten 1x 21272,51€. In Summe landen 121.564,26€ pro Jahr auf dem Konto. Als Politiker im Nationalrat bekommt man natürlich Ausgaben wie Dienstreisen vergütet (und somit kostenlos). Weitere Einkünfte sind vermutlich vorhanden, aber uns nicht bekannt. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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Umfrage zur Steuerreform 2016: Über 80% vertrauen Politikern NICHT

Die Ergebnisse der Umfrage zur Steuerreform 2016 sind da!

Die Umfrage fand im August und September 2015 unter rund 60.000 Besuchern von BruttoNetto-Rechner.at statt. 500 Personen nahmen an der Umfrage teil (Stichprobe N = 500).

Die Infografik zeigt die Ergebnisse*:

Steuerreform 2016 Infografik

Infografik: Steuerreform 2016 Umfrageergebnisse

*Details und korrekter Wortlaut der Umfrage:

  1. Ab Jänner 2016 gibt es in Österreich eine neue Steuerreform – wussten Sie davon? Ja: 78,9%; Nein: 21,1%
  2. Glauben Sie, dass Sie durch die Steuerreform mehr Netto-Gehalt bekommen? Ja: 47,8%; Nein: 52,2%
  3. Vertrauen Sie den Politikern, die diese Steuerreform umgesetzt haben? Ja: 19,6%; Nein: 80,4%

 

Was bedeutet dieses Ergebnis für die beteiligten Parteien und den Wahlkampf?

Für die Koalitionsparteien, ÖVP und SPÖ, die diese Steuerreform beschlossen haben, kommt dieses Ergebnis gerade vor dem kommenden Wahlkampf zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Die Oppositionsparteien hingegen profitieren sicherlich von dem fehlenden Vertrauen in die Regierung.

Einkommen wird 2015 spürbar steigen

Wenn man die Meldungen der letzten Monate vernimmt, so muss den Verbraucher ein komisches Gefühl beschleichen. Auf der einen Seite wird vermeldet, dass die Krise längst nicht überwunden sei, ganz im Gegenteil, sie könne im nächsten Jahr wieder vehement zurückschlagen. Auf der anderen Seite liest man Expertenmeinungen und Zahlen, die das Gegenteil befeuern. Die Wahrheit dürfte wohl irgendwo dazwischen liegen. Aktuell liegen nun Zahlen vor, die besagen, dass das Einkommen in Österreich 2015 deutlich zunehmen wird, was wiederum der Kaufkraft einen Dienst erweisen dürfte. Weiterlesen

Die Kaufkraft der Lehrer ist sinkt

Nahezu täglich werden wir mit Zahlen und Statistiken zugemüllt. Ein manches Mal klingen die Ergebnisse einigermaßen interessant. Es kann aber auch vorkommen, dass der Untersuchungsgegenstand ein wenig befremdend oder gar lächerlich anmutet. Aus gegebenem Anlass widmen wir uns nun einem aktuellen Beispiel. Die EU hat die Lehrer unter die Lupe genommen. Logischerweise würde man nun an Unterrichtsmethoden oder Ausbildung denken, aber nein, die EU wollte wissen, wie es um die Finanzen der Lehrer steht.

Was wurde genau untersucht?

Die Europäische Kommission hat zum Weltlehrertag Zahlen zu Gehältern und der Kaufkraft von Lehrern veröffentlicht. 33 europäische Staaten fließen in diesen Vergleich mit ein. Österreich kann stolz darauf sein, dass die Gehälter im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sind. Allerdings ergab sich auch eine sehr bedenkliche Entwicklung: Die Kaufkraft der Lehrer hat nachgelassen. Im Vergleich zu 2009, als die letzte derartige Untersuchung vorgenommen wurde, um unglaubliche 2,27 Prozent. Man befindet sich auf einer Stufe mit Dänemark, Liechtenstein, Luxemburg oder Finnland. Dies gilt für Lehrer, die an Volksschulen, Hauptschulen und allgemeinbildenden höheren Schulen unterrichten. Besonders schlimm ist es in Griechenland. Hier steht ein Minus von 40 Prozent zu Buche. Weiterlesen

FPÖ: Mehr Brutto vom Netto – die perfekte PR für die Kampagne?

Bei der heutigen Presseaussendung der FPÖ ist den Damen und Herren ein kleiner Fehler unterlaufen:

HC Strache präsentiert freiheitliches Entlastungskonzept „Runter mit den Steuern!“

Österreich hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem

Wien (OTS) – „Mehr Brutto vom Netto“ – Unter dieser Prämisse steht das freiheitliche Steuerentlastungskonzept, das FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ- Finanzsprecher NAbg. DDr. Hubert Fuchs, einem anerkannten Experten im Steuer- und Finanzrecht, präsentierte. Gleichzeitig startet dazu die Online-Kampagne „Runter mit den Steuern!“ auf www.steuernrunter.at und www.facebook.com/steuernrunter. Wesentliche Eckpunkte des Konzepts:

Das sollte natürlich nicht „Mehr Brutto vom Netto“ sondern „Mehr Netto vom Brutto“ heißen. Dieser Fehler ist allerdings gefundenes Fressen für alle FPÖ Kritiker: bei Twitter und Facebook verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer und spätestens nach dem Tweet von @ArminWolf weiß es gefühlt ganz Österreich. Auch derstandard.at, die krone.at und viele weitere Medien springen sofort auf den Zug auf.

Perfekte Werbung für die neue Kampagne „Mehr Netto vom Brutto“?

Der Spott ist aktuell riesig. Halb Österreich weiß bereits bescheid. Die schnellsten News-Seiten im Internet haben das Thema sofort aufgenommen und die Printmedien werden morgen voll davon sein. Viele machen sich über diesen Fehler lustig. Doch nächste Woche ist der Fehler wieder vergessen – und was bleibt ist die Kampagne „Mehr Netto vom Brutto“ in den Köpfen aller, die sich darüber lustig gemacht haben. Und auch aller, die das Thema für gut halten. Ob der Fehler beabsichtigt war wird man nie erfahren – aber er hat bereits seine Wirkung gezeigt.  Weiterlesen

Das SuperWochenende & der SuperSamstag

Die WKO spricht von einem „Durchbruch“ bei dem Arbeitszeitmodell, welches in Österreich am 01.09.2013 eingeführt wurde:

„Die neu geschaffene Möglichkeit als zusätzliche Gestaltungsmöglichkeit zur bestehenden ‚Schwarz-Weiß-Regelung‘ ist kundenorientiert und ermöglicht es, auf die Wünsche und Bedürfnisse sowohl der Mitarbeiter als auch der Betriebe besser als bisher einzugehen.“

Früher an 2 Samstagen arbeiten – jetzt unbegrenzt?

In der Theorie klingt das natürlich super – eine weitere Möglichkeit für die Mitarbeiter des aus unserer Sicht ohnehin unterbezahlten Handels öfter an Samstagen arbeiten zu dürfen. D.h. von früher 2 Samstagen, die man im Monat arbeiten musste, kann der Arbeitgeber nun verlangen, dass man an allen Samstagen arbeiten muss. Was für eine tolle Neuigkeit für die Angestellten im Handel! 

Nach dem neuen Modell hat jede/-r Angestellte Anspruch auf fünf verlängerte sogenannte „Super-Wochenenden“ (= durchgehende Freizeit von Freitag bis Sonntag oder von Samstag bis Montag) im Zeitraum von sechs Monaten.

1 SuperWochenende mit 3 freien Tagen… Scherz?

Hatte man also bis dato noch die Möglichkeit, zumindest jedes zweite Wochenende Samstag und Sonntag frei zu haben, so kann es nun sein, dass man bis zu 5 Wochen jeden Samstag arbeiten muss und dann ein einziges Wochenende FR, SA, SO oder SA, SO, MO frei hat. Für uns klingt dieses Superwochende bzw. der Supersamstag eher wie ein schlechter Scherz für den Arbeitnehmer, was man auch schön aus diesem Absatz herauslesen kann:

„Die Lockerung der ‚Schwarz-Weiß-Regelung‘ bringt den Handelsunternehmen endlich mehr Flexibilität zur Personalplanung an Samstagen sowie noch mehr Betreuungsqualität im österreichischen Einzelhandel am frequenzstarken Samstag.“

Wir deuten den Absatz so, dass sich nun die Arbeitgeber einfacher tun, die Angestellten an Samstagen arbeiten zu lassen.

SuperWochenende in der Theorie schöner, als in der Praxis?

Wer nun denkt, man könne sich als Angestellter nun aussuchen, ob man dieses Superwochende in Anspruch nehmen möchte, hat sich geschnitten. In der Theorie wohl ja,… in der Praxis sieht man allerdings, dass ganze Unternehmensgruppen auf diese Art der Verträge umstellen und den Mitarbeitern dies ungefähr so mitteilen: „Wir stellen das ganze System auf diese Verträge um. Grundsätzlich müsst ihr das nicht akzeptieren, allerdings ist es im Interesse des Unternehmens, dass alle Mitarbeiter diesen neuen Vertrag übernehmen“. Dadurch wird bei den Mitarbeitern schon ein Druck aufgebaut im Sinne von „Entweder du arbeitest künftig an Samstagen oder du kannst dich gleich vertschüssen“.

Ob dies im Sinne der Arbeitnehmer ist,… wir denke nicht. Ein offizielles Statement von der Arbeiterkammer zum Superwochenende / Supersamstag konnten wir nicht finden.

Hier noch ein Kommentar von elektrojournal.at, welches die Stimmung der Arbeitnehmer ziemlich gut widerspiegelt:

Wir können nur unterstreichen, was der User gugu dort schreibt:

Finde das absoluten Schwachsinn. Was soll für die Beschäftigten daran super sein. Bisher war es reine Nettigkeit des Angestellten mehr als zwei Samstage im Monat zu arbeiten (Personalmangel, Krankheit etc.) Jetzt MÜSSEN wir arbeiten. Vorallem für Familien ist mir persönlich nicht klar wo darin die Verbesserung sein soll. Wann findet das Familienleben denn statt. Freitags? Montags? wenn die Kinder in der Schule sind und Samstags haben sie frei und die Eltern gehen arbeiten. Tut mir leid aber ich finde es nicht zu Ende gedacht. Kein Abbau von Samstagsaushilfen?? hahaha das ich nicht lache. Aushilfen sind zum Großteil Studenten. Die haben sich ja einen Samstagsjob gesucht weil sie unter der Woche keine Zeit haben. Uni?! zb. ist unter der Woche. Es gibt Samstags so gut wie keine Vorlesungen. Das bedeutet über kurz oder lang wird es diese auch nicht mehr geben. Menschen werden auch krank oder haben urlaub bin gespannt wie sich das dann nächsten Sommer auswirken wird unsere SUPERWOCHENENDEN.!!! An alle Eltern bedankt euch für diese tolle Regelung. Sie können nun alle VIER Wochen am Wochenende mit ihren Kindern etwas unternehmen. DAS WIRD SUPER! Macht euch lieber über die Bezahlung Gedanken die ist nämlich unter aller KRITIK

Quellen und weitere Informationen:

Praktikantengehalt – Wieviel verdient ein Praktikant?

Brutto / Netto Monatslohn für Praktikanten

Pauschal kann man das Gehalt für Praktikanten leider nicht definieren. Gang und gebe ist es jedoch leider immer noch, dass man als Praktikant überhaupt keinen Lohn bekommt! „Handelt es sich dabei um ein Pflichtpraktikum, so besteht laut Gesetzgeber kein Anspruch auf Gehalt im Praktikum. „, schreibt Luise Köhler auf praktikum.info. Da sich dies etabliert hat, arbeiten jährlich tausende Praktikanten in Österreich, ohne dafür belohnt zu werden. Meist bleibt es dabei auch nicht bei 38,5 oder 40 Stunden pro Woche, sondern Praktikanten werden häufig ausgenutzt und arbeiten weit länger. 

Aktuell gibt es zum Thema „Praktikum“ auch den Bericht „Leiden für den Lebenslauf“ auf orf.athttp://orf.at/stories/2207911/2207913/

0€, 400€, 700€ oder volles Gehalt von 1500€ Netto?

Wer jemandem nichts für das Praktikum bezahlt, muss auch damit rechnen, dass die Motivation des Praktikanten mit der Dauer des Praktikums abnimmt. Ohne Belohnung mehrere Wochen zu arbeiten, spricht einfach gegen jegliche Sinnhaftigkeit. Man sollte sich unbedingt vorher überlegen, welche Kosten während des Praktikums anfallen werden und das Praktikantengehalt sollte mindestens diese Fixkosten decken. Beispiel:

  • 300€ Wohnkosten
  • 100€ Fahrtkosten
  • 150€ Lebensmittel
  • 150€ Bekleidung und Sonstiges

In diesem Falle sollten mindestens 700€ Netto für das Praktikum angepeilt werden.  Der Brutto Netto Lohnrechner verrät uns, dass man im Brutto bei etwa 800-850€ ansetzen sollte. Ganz klar hängt die Höhe des Gehalts der Praktikanten jedoch auch von der Art der Tatigkeit und dem Bildungsgrad aus. So ist ein Praktikum im Zuge einer HTL oder HAK üblicherweise weniger stark bezahlt, als ein Praktikum im Zuge eines Hochschulstudiums an einer UNI oder FH.

Was muss man beim Praktikum beachten?

Glücklicherweise sind aber nicht alle Praktikantenstellen gleich. Um ein Praktikum im Nachhinein nicht zu bereuen, ist die richtige Auswahl des Praktikumsplatzes ein Schlüssel zum Erfolg.  Gute Tipps zum Praktikum findet man dazu auf der Seite der Arbeiterkammer (http://www.arbeiterkammer.at/beratung/bildung/schule/Praktikum.html). Die wichtigsten Punkte:

  • Die wichtigsten Punkte wie Arbeitszeit, Tätigkeit und Gehalt im Arbeitsvertrag schriftlich vereinbaren sowie die Kollektivvertrags-Zugehörigkeit des Betriebes abklären.
  • Achtung: Überstunden für Jugendliche unter 18 Jahren sind nicht erlaubt.
  • Genaue Tätigkeitsaufzeichnungen und Zeitaufzeichnungen führen und aufbewahren, um – wenn nötig – die Art und Dauer des Arbeitseinsatzes nachweisen zu können.
  • Unrichtige Arbeitszeitaufzeichnungen nicht unterschreiben!
  • Der Arbeitgeber muss (Pflicht-) PraktikantInnen vor Antritt des Dienst- bzw. Ausbildungsverhältnisses bei der Gebietskrankenkasse anmelden und ihm/ihr umgehend eine Abschrift dieser Anmeldung aushändigen.
  • Keine – meist klein gedruckte – Verzichtserklärung unterschreiben!
  • Wenn zustehendes Entgelt bei einem Dienstverhältnis nicht ausbezahlt wurde soll der Arbeitgeber umgehend und schriftlich zur Nachzahlung aufgefordert werden. Vorsicht: Wer zu lange wartet, kann aufgrund von Verfallsbestimmungen Geld verlieren.
  • Wenn Lohnsteuer abgezogen wurde, obwohl keine Lohnsteuerpflicht vorliegt, kann diese innerhalb der nächsten fünf Jahre mit der ArbeitnehmerInnenveranlagung vom Finanzamt zurückverlangt werden.
  • Wenn es zu Problemen kommt, so ist es sinnvoll, umgehend mit dem Betriebsrat des Betriebs, mit der zuständigen Fachgewerkschaft oder Arbeiterkammer Kontakt aufzunehmen.

Der Superpraktikant / die Superpraktikantin

2009 startete die ÖVP unter Pröll die AKtion „der Superpraktikant“. Details von superpraktikant.at:

Die Bewerbung (3. November – 11. Dezember 2009)

Du hast ab 3. November die Möglichkeit, Dich mit Deinem Beitrag für das einwöchige Praktikum bei Josef Pröll zu bewerben. Jene 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bis zur Deadline am 11. Dezember um 23:59 Uhr die meisten Stimmen haben, steigen in die zweite Runde auf.

Das Voting (12. Dezember – 15. Jänner 2010)

Von den 100 Bewerberinnen und Bewerbern, die es in die zweite Runde geschafft haben, kommen die fünf stimmenstärksten Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die große Final-Show am 21. Jänner 2010. Nach dem Motto „Neues Spiel, neues Glück“ werden, wie bei einer Stichwahl üblich, für alle Top100 die gleichen Startvoraussetzungen geschaffen. Daher stellen wir die Stimmen all jener, die in die Top 100 gelangt sind, auf 0 und das Rennen geht von vorne los.

Du kannst von 12. Dezember bis 15. Jänner 2010 Deine Lieblings-Kandidatin/Deinen Lieblingskandidaten unterstützen und ihr/ihm Deine Stimme geben. Bist Du eine/r dieser 100, die noch im Rennen sind, dann kannst Du Deinen persönlichen Wahlkampf starten und die Jagd auf Wählerstimmen eröffnen. Wie Du andere davon überzeugst, für Dich zu stimmen, bleibt allein Dir überlassen, es sind keine Grenzen gesetzt.

Am 15. Jänner um Punkt 23:59 Uhr schließt das „elektronische Wahllokal“. Kurze Zeit später steht das Wahlergebnis fest und es wird bekannt gegeben, welche fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der großen Final-Show am 21. Jänner 2010 dabei sein werden.

Die große Final-Show (21. Jänner 2010)

Der Tag der Entscheidung: Die fünf Kandidatinnen und Kandidaten müssen schwierige (und auch lustige) Aufgaben meistern, die von einer Promi-Jury bestehend aus Josef Pröll und jeweils einem Vertreter der Medienkooperations-Partner bewertet werden.

Wer das Publikum und die Jury am meisten überzeugt, startet einige Tage später in eine der aufregendsten Wochen ihres/seines Lebens.

Das Praktikum (25.-29. Jänner 2010)

Jetzt geht’s los: An der Seite von Josef Pröll erlebst Du Politik hautnah. Du begleitest den ÖVP-Chef und Finanzminister überall dorthin, wo Politik passiert. Ins Parlament, am Weg zum Ministerrat, zu wichtigen Medienauftritten und Terminen. Beim Wiener Jägerball und beim Nachtslalom in Schladming bist du als V.I.P. an der Seite von Josef Pröll live dabei. Für Unterkunft und Verpflegung wird in der Zeit des Praktikums natürlich gesorgt.

Anschließend: 1 Woche Urlaub

Weil eine Woche Politik alles andere als Erholung ist, gibt’s im Anschluss 1 Woche Winter-Urlaub für 2 Personen im ersten Designerhotel Ischgls, inklusive Anreise mit den ÖBB (plus Shuttle ab Innsbruck), Halbpension, 6-Tage-Skipass für die Skiarena Ischgl/Samnaun. Damit die Unterhaltung nicht zu kurz kommt, gibt’s 500 Euro Urlaubsgeld!

Kritik zum „Superpraktikant“

Die Aktion der ÖVP zum Superpraktikant wurde aus verschiedenen Gesichtspunkten kritisiert. Einerseits bekam der Praktikant kein Gehalt, sondern nur ein Urlaubsgeld für den anschließenden Urlaub in Höhe von 500€. Zusätzlich war es auch ein Gender-Thema, was bei der Neuauflage aus „Der Superpraktikant“ die „Superpraktikantin“ machte.

Quellen und weitere Infos:

Nationalratswahlen – Wahlergebnisse – Österreich 2013

*01.10.2013* – Vorläufiges Wahlergebnis mit Wahlkarten

Gestern wurden die 534.944 abgegebenen Briefwahlstimmen ausgezählt und damit stieg, wie gestern schon vermutet, die Wahlbeteilgiung von 65,91 auf 74,42 Prozent. Mit den letzten Wahlkarten, welche am Donnerstag ausgezählt werden, wird sich diese Wahrscheinlich auf 76,38% erhöhen. Die Wahlkarten wirkten sich positiv auf ÖVP und Grüne aus, SPÖ und FPÖ verloren leicht an Prozentpunkten.

Die Wahl 2013 ist längst geschlagen. Jetzt steht uns die nächste Nationalratswahl bevor – und wir berichten wieder: Hier geht’s zum Beitrag.

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Nationalratswahlen – Hochrechnungen & Ergebnisse – 29.09.2013

*30.09.2013* – Wahlkarten werden ausgezählt – Wahlbeteiligung doch bei 76,38%?

Etwa 10% (668.658) der Wahlberechtigten haben ihre Stimme per Wahlkarte abgegeben. Diese sind in der aktuellen Statistik noch nicht eingerechnet. D.h. mit der Auszählung dieser Wahlkarten wird sich die Wahlbeteiligung auf 76,38% heben (4.207.695 + 668.658 = 4.876.353) und somit nur 2%Punkte unter der Wahlbeteiligung von 2008 (78,81%) liegen.

Vorläufiges Wahlergebnis

Das vorläufige Wahlergebnis ist da. Montag und Donnerstag kann sich dies noch leicht durch die Auswertung der Wahlkarten ändern. Die SPÖ steht aktuell bei 27,10%, die ÖVP bei 23,81%, FPÖ 21,40%, BZÖ 3,63%, Grüne 11,46%, Frank 5,79% und NEOS bei 4,80%. Alle anderen Parteien schaffen nur <=1%. Das BZÖ hat die 4% Hürde nicht erreicht und bekommt somit kein Mandat. Die Wahlbeteiligung lag bei lediglich 65,91%.

Vergleich zur Nationalratswahl 2002 vor 11 Jahren:

  • ÖVP verliert 1,1 Millionen Wähler (2.076.833 vs. 982.651)
  • SPÖ verliert 674.276 Wähler (1.792.499 vs. 1.118.223)
  • FPÖ gewinnt  391.390 Wähler (491.328 vs. 883.258)
  • Grüne gewinnen 8163 Wähler (464.980 vs. 473.116)

Der Ausgang dieser Wahl ist ein eindeutiges Zeichen, dass die vielen Skandale der letzten Jahre in SPÖ und ÖVP stark an deren Image nagten. Daraus resultiert, dass die Österreicher entweder gar nicht mehr wählen gehen, oder auf Alternativen ausweichen, die sich entweder Links, Rechts oder in einer neuen Partei finden.

nationalratswahl wahlergebnis 29.09.2013

vorläufiges wahlergebnis 29.09.2013 – screenshot von orf.at

Hochrechnungen NRW 2013

*29.09.2013 – 19:00* – Hochrechnungen – 92,5% Auszählungsgrad

Um 17:00 sah es fast so aus, als könnte die FPÖ mit den 22,3% noch an Platz 2 und der ÖVP 23,8% kratzen. Diese Situtation hat sich nun mit 92,5% Stimmenauszählung etwas entschärft: die FPÖ liegt nun zwar immer noch bei 20,7%, wird der ÖVP aber in diesem Wahlkampf den zweiten Platz nicht mehr streitig machen können.

nationalratswahl 2013 hochrechnung ergebnisse 1900 29.09.2013

nationalratswahl 2013 hochrechnung ergebnisse 1900 29.09.2013 – orf.at

*29.09.2013 – 18:00* – Hochrechnungen – 71% Auszählungsgrad

nationalratswahl 2013 hochrechnung ergebnisse 1800 29.09.2013

nationalratswahl 2013 hochrechnung ergebnisse 1800 29.09.2013 – orf.at

*29.09.2013 – 17:45* – Weitere Hochrechnungen – 62% Auszählungsgrad

Gegenüber der Hochrechnung von vorhin hat sich noch nicht viel geändert. SPÖ und ÖVP verlieren leichtFPÖ legt stark zu. Grüne leichtes Plus, BZÖ verliert sehr stark, Frank 6% und NEOs 4,8% ab sofort im Nationalrat.

nationalratswahl 2013 hochrechnung ergebnisse 17-45 29.09.2013

nationalratswahl 2013 hochrechnung ergebnisse 17-45 29.09.2013 – screenshot von orf.at

*29.09.2013 – 15:30* – Die ersten offiziellen Hochrechnungen sind da!

Die ersten Hochrechungen sind da und werden nun regelmäßig geupdatet. Wie prognostiziert verlieren SPÖ und ÖVP leicht… wie allerdings nicht vermutet, legt die FPÖ stark zu und kratzt mit über 22% sogar am Platz 2 von der ÖVP. Grüne haben ein leichtes Plus, BZÖ verliert sehr stark, Frank bei fast 6% und somit mit den NEOs 4,8% ab sofort im Nationalrat. Bald kommt ein Neues Update!

nationalratswahl 2013 hochrechnung ergebnisse 17-15 29.09.2013

nationalratswahl 2013 hochrechnung ergebnisse 17-15 29.09.2013 von orf.at

*29.09.2013 – 15:30* – Die meisten Österreicher haben heute bereits ihre Stimme abgegeben – nur noch wenige Minuten sind einige wenige Wahllokale geöffnet und die erste Hochrechnung wird heute um 17:00 erwartet. Etwa 6,4 Millionen Österreicher sind wahlberechtigt – wie viele davon die Möglichkeit zur Wahl nutzten, wird sich heute Abend zeigen. Ö3 und ORF2 berichten ab 16:00 bis 19:00 exklusiv über die Nationalratswahl. Weitere Programmpunkte auf ORF2 zur Wahl finden Sie weiter unten auf der Seite.

*28.09.2013 – 16:00* Noch ca. 24h bis zu den ersten Hochrechnungen. Der Wahlkampf neigt sich dem Ende zu und die Parteien geben zum Schluss nochmal ihr bestes. Wir werden hier am Wahlkampftag das Wahlgeschehen mitverfolgen und regelmäßig Updates liefern. Ihr findet hier außerdem eine Wahlprognose, Details zu den Landtagswahlen 2013, Hintergründe zur Wahl und Links zu weiterführenden Informationen. Wer sich noch nicht sicher ist, welche Partei er heuer wählen sollte, findet hier Hilfe:

Ein Rückblick: Die Ergebnisse der Wahl 2008 und Prognose für 2013

Das letzte mal fanden die Nationalratswahlen in Österreich im Jahre 2008 statt. Diese endeten mit folgendem Ergebnis und der großen Koalition mit Schwarz-Rot:

nationalratswahl 2013 hochrechnungen ergebnisse 2008
nationalratswahl ergebnisse 2008 – von wikipedia.org

Schon 2008 mussten die großen Parteien SPÖ und ÖVP starke Verluste von fast 25% ihrer Wählerstimmen einbüßen. Der Trend zeigt für heuer keine wirkliche Besserung. Gefühlt sind die Großparteien unbeliebt wie nie zuvor und kämpfen um die Erhaltung ihrer Wählerschaft. Wir prognostizieren für beide der Großparteien einen leichten Verlust. FPÖ konnte 2008 stark zulegen, ist jedoch durch eine schwache Präsentation von Herrn Strache in den Wahlkampfduellen nicht auf gutem Wege, die 17% zu halten. Die FPÖ wird vermutlich ebenfalls leicht verlieren. Gut schnitten heuer im Wahlkampf die Grünen und BZÖ ab – hier wird es zu einer starken Zunahme kommen. LIF, FRITZ und KPÖ sind entweder nicht mehr existent, oder werden das Ergebnis auch nicht wirklich mitbestimmen. Einen Teil vom Kuchen werden sich allerdings auch die neuen Parteien NEOS und Frank Stronach holen. War ich vor den Duellen noch zuversichtlich, dass Stronach durchaus auf seine 10% kommen könnte, denke ich, dass er die Leute in den vergangenen Wochen wenig begeistern konnte und schätze die Parteien auf etwa 5%.  Die Piraten sind in Österreich, im Gegensatz zu Deutschland, kaum existent und werden die 5% nicht erreichen.

Unsere Prognose (28.09.2013):

  • ÖVP 24%
  • SPÖ 25%
  • FPÖ 15%
  • Grüne 16%
  • Stronach 6%
  • BZÖ 8%
  • KPÖ 1%
  • NEOS 3%
  • Piraten 1%

Wie auch immer die Wahl aber ausgehen wird, wir werden wieder jede Menge Gewinnerparteien dabei haben ;). Diese Prognose stützen wir unter anderem auf die Landtagswahlen, welche 2013 in Österreich in 4 Bundesländern stattfanden:

Landtagswahlen in Österreich 2013

2013 war ja ein sogenanntes Superwahljahr – neben der Nationalratswahl gab es Befragungen zur Wehrpflicht, die Wiener Volksbefragung und Landtagswahlen in Niederösterreich, Tirol, Salzburg und Kärnten:

Landtagswahl in Salzburg

nationalratswahl 2013 landtagswahl salzburg

landtagswahl salzburg – screenshot von wikipedia.org

SPÖ und ÖVP verlieren Aufgrund des Salzburger Finanzskandals stark an Stimmen. Grüne gewinnen sehr stark, FPÖ ebenfalls und Stronach steigt mit über 8% ein.

Landtagswahl in Tirol

nationalratswahl 2013 landtagswahl tirol

2013 landtagswahl tirol – screenshot von wikipedia.org

In Tirol hält sich die ÖVP bei fast 40%. Fritz verliert stark, SPÖ und FPÖ leicht und Grüne und Vorwärts Tirol erreichen starke 12% und 9,5%. Team Stronach weniger als 5%.

Landtagswahl in Niederösterreich

nationalratswahl 2013 landtagswahl niederösterreich

landtagswahl niederösterreich – screenshot von wikipedia.org

In Niederösterreich verliert die ÖVP unter Pröll wie in Tirol leicht, auch SPÖ und FPÖ verlieren. Team Stronach steigt mit fast 10% ein und überholen Grüne, welche auch leicht steigen.

Landtagswahl in Kärnten

nationalratswahl 2013 landtagswahl kärnten

landtagswahl kärnten – screenshot von wikipedia.org

Die FPK verliert, SPÖ gewinnt stark dazu, ÖVP verliert, Grüne schaffen mehr als Verdopplung und Team Stronach steigt mit über 10% ein. BZÖ mit 6,4%.

Zusammenfassung Landtagswahlen 2013

  • ÖVP – verliert bei allen 4 Wahlen
  • SPÖ – verliert stark in Salzburg, gewinnt aber in Kärnten
  • FPÖ – gewinnt in Salzburg – verliert in allen anderen Ländern
  • Grüne – verdoppeln in Salzburg & Kärnten – steigen leicht in Tirol & NÖ
  • Stronach – schafft fast überall die 10% Marke.

 

Nationalratswahl im Internet

Seit Wochen findet man auf den bekannten Nachrichten Seiten im Internet kaum noch was anderes, als Themen zur Wahl. So werden auch die bekannten Formate wie

am 29.09.2013 mit Live-Tickern und regelmäßig neuen Berichten morgen mehr als aktiv sein. Üblicherweise bietet der ORF auch eine Karte, auf der die schon ausgezählten Stimmen auf der Österreichkarte sichtbar sind und man dort die Auszählung und Ergebnisse bis auf Ortsebene super mitverfolgen kann.

Nationalratswahl im TV

Auf ORF 2 wird nach Rosamunde Pilcher ab 16:00 live von der Wahl berichtet. Gleich zu Beginn gibts die erste Hochrechnung und dann regelmäßige Updates und Interviews. Um 19:00 wird dann das vorläufige Ergebnis bekanntgegeben. Danach folgt die ZIB und ab 20:15 die Reaktionen und Diskussionen der Spitzenvertreter der teilnehmenden Parteien:

  • 16:00 – WAHL 13 – Die Hochrechnung
  • 18:30 – WAHL 13 – Hochrechnungen, Ergebnisse und Interviews
  • 19:00 – WAHL 13 – Das Ergebnis
  • 19:30 – ZEIT IM BILD
  • 20:15 – WAHL 13 – Diskussion der Spitzenvertreter
  • 21:45 – ZIB 2 SPEZIAL 
  • 22:20 – WAHL 13 Runder Tisch

Nationalratswahl im Radio

Wer die Nationalratswahl morgen Abend nicht im Fernsehen oder Internet mitverfolgen kann, der findet auf Hitradio Ö3 von 16:00 bis 19:00 eine Sondersendung zur NRW (http://oe3.orf.at/aktuell/stories/558064/). Sicherlich werden auch die anderen Radiosender zumindest in den News die aktuellen Wahlergebnisse ausstrahlen.